Montag, 16. Mai 2016

Klangfest München

Am 14. Mai fand das Klangfest im Münchner Gasteig statt. 32 Bands spielten auf vier Bühnen. Bei wiedrigem Wetter kam das Fuji XF 90 an einer XT-1 zum Einsatz.

Willy Michl - der Isarindianer

1/800 Sek. bei f2.0, ISO 1600

Aus Berlin das Trio die Klezmeyers. Moderne selbstkomponierte Klezmermusik in kleinen Konzertsaal.
1/240 Sek. bei f2.2, ISO 1600

1/240 Sek. bei f2.2, ISO 1600



Und wieder auf der Freibühne aus München Donnerbalkan. Raggae, Hip-Hop, Ballden und Pop mit einigen Blechbäsern.

1/180 Sek. bei f2.2, ISO 1600

1/180 Sek. bei f2.2, ISO 1600

1/180 Sek. bei f2.2, ISO 3200

1/180 Sek. bei f2.2, ISO 3200

1/180 Sek. bei f2.0, ISO 3200

1/180 Sek. bei f2.2, ISO 3200

1/250 Sek. bei f2.2, ISO 3200

1/200 Sek. bei f2.0, ISO 3200

1/250 Sek. bei f2.0, ISO 3200

Das Wetter war Schuld, dass ich für diesen Abend das 90er dem 56er vorzog. Bei teils heftigem Regen war die Kombination aus der wetterresistenten  Fuji X-T1 und dem ebenfalls wetterfesten XF90 ideal. Die recht lange Gegenlichtblende sorgte zusätzlich dafür, dass kein Regen auf die Frontlinse kam. Und das obwohl ich ständig vor der Bühne stehend leicht nach oben fotografierte.

Im AF-S-Mode saß der Fokus trotz schlechter Lichtverhältnisse bei weit mehr als 80% der Bilder. Das Fokussieren bei Blende F2.0 erfolgte dank des Quad-Linear-Motos des Autofokus sehr schnell. Auch das manuelle Fokussieren war mit dem XF90 bei ruhigeren Liedern, bei denen die Musiker nicht so heftig schwankten, dank der Sucherlupe sehr einfach.

Auf den Farbbildern ist an den harten Kontrastkanten keinerlei chromatische Aberration zu erkennen. Dank der maximalen Blendenöffnung von F2.0 lassen sich Motive bestens freistellen. Die Schärfe ist bereits bei Blende 2 in der Bildmitte sehr gut und lässt sich durch Abblenden auf 2.8 auch an den Bildrändern auf das Optimum steigern.

Fazit
Das FUJINON XF90mm F2 R LM WR ist dank seiner sehr guten Abbildungsleistungen ein hervorragendes Objektiv für Portrait- und Hochzeitsfotografie, aber auch für Reportage lässt es sich uneingeschränkt einsetzen. Mit einem Gewicht von 540 g ist es ca. 200 g leichter als vergleichbare Vollformatobjektive. Trotz aller Vorteile gibt aus auch einen Kritikpunkt: der fehlende Bildstabilisator. Gerade für die Portrait- und Hochzeitsfotografie ohne Stativ wäre ein Stabilisator hilfreich. Alle Interessenten und Besitzer sollten sich nicht an dem für dieses Objektiv typische Klappergeräusch beim Bewegen des Objektivs stören. Es wird durch eine bewegliche Linsengruppe erzeugt und ist keine Fehlfunktion.



Sonntag, 10. Januar 2016

Meine 12 + 1 Favoriten aus 2015

Ich habe meine persönlichen Favoriten aus über 12.000 Bildern des Jahres 2015 herausgesucht. In der Shortlist waren am Ende nur noch Schwarz-Weiß-Bilder. Die Reduzierung auf Schwarz und Weiß und der bewußte Verzicht auf Farbe gibt der Bildkomposition ein viel stärkeres Gewicht. Das Motiv und der Bildaufbau stehen dadurch im Vordergrund.

Blutenburg
Fuji X-T1 | XF 10-24

Anti-Pegida Demonstration
Fuji X-T1 | Leica Summilux 1,4/50

Dienstag, 11. August 2015

Alter Israelitischer Friedhof München-Thalkirchen

Vor einigen Tagen hatte ich die seltene Gelegenheit den Alten Israelitischen Friedhof in München an der Thalkirchener Straße zu besuchen. Er wurde 1816 eröffnet und 1908 mit der Inbetriebnahme des Neues Jüdischen Friedhofs an der Garchinger Straße geschlossen. Trotz Schließung werden, wenn auch sehr selten, Verstorbene in alten Familiengräbern heute noch bestattet. Auf dem Friedhof befinden sich auf einer Fläche von rund 2,5 ha ca. 6.000 Gräber, die teils unter dichten Baumbestand (Thujen) liegen.


 Hier einige Impressionen


X-T1 | XF23

Montag, 16. Februar 2015

An der Isar

Der Hochnebel hat sich hartnäckig gehalten. Aber auch so ein trüber Tag ist zum Forografieren gut. Dann halt ein paar Details anstatt großer Panoramen.


Fuji X-T1 | XF 35

Fuji X-T1 | XF56

Fuji X-T1 | XF 35

Montag, 26. Januar 2015

Wir blasen Bagida den Marsch

... unter diesem Motto demonstrieten am 26. Januar auf dem Goetheplatz 2.300 Münchner gegen Bagida. Unterstützt von Mitgliedern der Münchner Philharmonikern, den Gerner Zipfeklatschern und zahlreichen Laien-Musikern wurde sehr phantasievoll gegen die Islamfeinde aufgespielt. Auf der Gegenseite versammelten sich ca. 500 Anhänger.

Eindrücke der Kundgegbung


Montag, 12. Januar 2015

Anti-Bagida Demonstration

Mehr als 20.000 Menschen demontrierten am Montag, den 12.01.2015 am Sendlinger Tor gegen den Aufmarsch von ca 1.500 Bagida-Anhängern (Bayern gegen die Islamisierung des Abendlandes). Die Demonstranten des Pegida-Ablegers versammelten sich vor der Matthäus Kirche, die aus Protest ihre Lichter ausschaltete.
Das Bühnenprogramm der Bagida Gegner wurde von vielen Münchner Prominenten mitgestaltet, u.a. sprachen oder traten Dieter Reiter (Oberbürgermeister), die Well-Brüder und die Band Dreiviertelblut auf. Letztere sorgte mit dem Lied "Deifedans" für so viel Stimmung, dass von den Bagida Anhängern nichts mehr zu hören war.

Impressionen der Veranstaltung und des anschließenden Marschs zum Sendlinger Tor